Backpacking in Australien

Australien war die Reise meines Lebens.

Ich wollte nach dem Abitur so weit weg von Deutschland, wie irgendwie möglich.
Es dauerte noch eine Zeit. Aber Australien schien mir dafür die passende Lösung zu sein.
Und das wurde der Rote Kontinent dann auch.

Knapp drei Monate habe ich nichts getan außer zu Reisen. Es war Backpacking “at its best”.

Ich habe mir die Reise vorher komplett finanziert und brauchte deshalb kein Work & Travel, kein Wwoofing oder etwas Vergleichbares zu tun.

Zum ersten Mal in meinem Leben habe ich so etwas wie Freiheit gespürt.

Es war eine unvergessliche Zeit zwischen den Metropolen Sydney und Melbourne und in außergewöhnlich schöner Natur.

Ich habe die schönsten Inseln besucht, viele gute und weniger gute Leute in den Hostels getroffen, großen Spaß auf der ein oder anderen Backpacker-Party gehabt und Ruhe am Felsen in Coffs Harbour und am White Heaven Beach gefunden.

Über die Ostküste ging es rauf zum Great Barrier Reef. Und von Cairns drei Tage mit dem Bus durch die australische Wüste, das Red Center und runter Richtung Uluru, den heiligen Felsen der Aborigines. – Eine schrecklich anstrengende Tour, die sich aber gelohnt hat.

Vor allem die tagelangen Fahrten mit dem Bus und eine 24-Stunden-Reise mit dem Ghan von Alice Springs nach Melbourne waren fast unerträglich.

Und dennoch habe ich nichts bereut. Das ist vermutlich die verklärte Erinnerung heute, aber alles in allem war es eine unfassbar gute und vermutlich meine beste Reise ever.

Meine Highlights – um nur ein paar zu nennen – waren Segelturns und Schnorchel-Touren am Great Barrier Reef, die Jeepsafari auf Frasier Island, der Sonnenaufgang am Uluru und ein Fallschirmsprung über dem Meer über dem tropischen Queensland.

Bis heute ist mir das Gezwitscher der bunten Vögel in Erinnerung, die in ihrer Farbenpracht einfach so auf der nächsten Wiese saßen und Geräusche von sich gaben, wie ich sie noch nie vorher gehört habe.

Und bei all dem „Travel Buzz“, den vielen aufregenden Aktivitäten, den neuen Leuten um mich herum, sind mir auch die ruhigen Momente sehr positiv in Erinnerung geblieben.
In Coffs Harbour, einem kleinen Fischerdorf, habe ich tagsüber oft stundenlang einfach auf einem Felsen gesessen und den Wellen gelauscht, wie sie an die schroffen Klippen klatschten. Ein sehr beruhigender Moment zwischen all dem Trubel und der Hektik eines Reisenden.

Denn meistens war es ein wilder Ritt zwischen springenden Kängurus, Abfahrtszeiten von Reisebussen, wilden Cassowarys und noch wilderen Australischen Rugbyfans.

Beruhigende Wirkung hatten daneben nur die Koalas und ein paar chillende Kängurus, die ihrem Ruf so nun gar nicht gerecht werden wollten…

Ich würde sagen ich habe (fast) nichts ausgelassen.

An dieser Stelle findet ihr hoffentlich bald ein paar mehr Details, Reisetipps und wie es damals war fast ohne Internet durch Australien zu reisen.

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