Die Elbphilharmonie Hamburg, kurz Elphi, ist vielleicht das spektakulärste Gebäude in ganz Deutschland.

Klammert man die ganzen Skandale, Verzögerungen beim Bau, die angeblich so schlechte Tonqualität im Hauptsaal und die mehrfach explodierten Kosten aus, ist dies ein außergewöhnliches Stadtwahrzeichen, wie man es nur selten auf der Welt findet.

Fast wie die Oper in Sydney, deren Kosten gegenüber der Planung sogar das 33-fache überstiegen, ist sie der Eyecatcher an der Hamburger Waterkant.

Sie verleiht Deutschlands zweitgrößter Stadt ein neues Gesicht und ist zu einem der wichtigsten Anziehungspunkte der Hansemetropole geworden.

Das gilt für Architekturfreunde, wie Konzertgänger und neugierige Touristen gleichermaßen.

Am besten nähert man sich dem beeindruckenden Gebäude von den Landungsbrücken.

Je näher man kommt, desto imposanter und mächtiger wird der Bau, der von weitem so fein und schlank am Wasser wirkt.

Die beste Zeit, um sich die Elbphilharmonie anzuschauen, beginnt kurz vor dem Sonnenuntergang.
Dann spiegelt sich die Sonne in den sonderbaren Formen der riesigen Glasfassade.

Bleibt am besten bis es dunkel wird und die Lichter in dem riesigen Konzerthaus angehen.

In der Elbphilharmonie gibt es eine Besucherterrasse, die man kostenlos besuchen kann.
Von hier hat man einen weiten Blick über Elbe, Landungsbrücken und den Hamburger Hafen.

Im Inneren sind auch die architektonischen Rundungen und die Glasfassaden, die die Besucher vor der steifen Hamburger Brise schützen sollen, einzigartig.
Eine große Rolltreppe führt die Besucher dort hin.

Wer die Möglichkeit hat, ein Ticket für ein Konzert in den faszinierenden Konzertsälen zu ergattern, sollte dies unbedingt tun.

Am schönsten ist der Blick auf die Elphi übrigens von der anderen Seite der Nordelbe an der Musical-Bühne (Stage Theater) im Hafen.

An diesen Aussichtspunkt gelangt man mit dem Linienboot von den Landungsbrücken.
Und so macht man auch schon eine kleine günstige Hafenfahrt mit dem Boot.

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