• Leiden ist Hollands älteste Studentenstadt.
  • Hier wurde Rembrandt geboren und er verbrachte auch seine ersten Jahre in Leiden.
  • Die kleine Stadt mit ihren Grachten hat in den warmen Sommermonaten ein besonderes Flair
  • In einer beeindruckend relaxten Atmosphäre schippern die kleinen Boote mit entspannten Insassen an einem auf den Grachten vorbei.
  • Die Student*Innen chillen – wenn sie nicht gerade lernen – in den netten Parks und Grünanlagen oder bei einem Bier auf Plattformen am Wasser oder selbstgebauten Flößen.
  • Für eine so kleine Stadt gibt es in Leiden eine sehr hohe Dichte an hübschen Cafés, Bier-Bars und schicken Restaurants am Wasser.
  • Die Städtereise kann man auch gut mit einem Strandurlaub kombinieren.

Intro

Wow, was für ein Ambiente. Sowohl am Tag als auch am Abend hat mich Leiden so positiv überrascht, wie wenige andere Städte zuvor.

Das mag zum einen damit zu tun haben, dass die Tour nach Leiden meine erste Reise nach dem ersten Corona-Lockdown im Juni 2020 gewesen ist.

Die Freiheit wieder Reisen zu können, hat meine Stimmung nach trüben Monaten hier allein schon stark gehoben.

Die kleine und älteste Studentenstadt der Niederlande hat aber (unabhängig von der Corona-Situation) auch ausgesprochen großen Charme!
Am Ortseingang wird man von einer Windmühle und einer kleinen Gracht begrüßt.
Die offenen Boote fahren hier auf dem Wasser langsam an einem vorbei.
Alles wirkt so ruhig und idyllisch. Der Ort ist an der Stelle der Rijnsburgerbrug fast zu schön, um wahr zu sein. Vielleicht sogar ein wenig kitschig.
Das holländische Klischee von Windmühlen und hübschen Grachten bekommt man hier in seiner vollen Blüte serviert.

Würde man den Namen der Stadt „Leiden“ und seine deutsche Bedeutung wörtlich nehmen, könnte man sich keine schlechtere Bezeichnung für diesen Ort ausdenken.
Hier gibt es so viele schöne Plätze und Locations zum Wohlfühlen.

Der Vergleich hinkt vermutlich und ich will die Erwartungen nicht zu groß werden lassen.
Aber die vielen Brücken und Grachten erinnern (trotz anderer Bauweise) ein bisschen an Venedig.

Ein interessantes Detail über die Stadt an der Nordsee ist übrigens auch, dass aus Leiden die Vorfahren von einigen amerikanischen Präsidenten – darunter auch Barack Obama – stammen.

Gechillte Atmosphäre auf den Booten und in den Restaurants

Am Abend ist der Ort, an dem zwei Grachten in „De Rijn“ zusammengeführt werden rund um den Aalmarkt mein Lieblingsplatz gewesen.
Hier herrscht eine so ausgelassene und dennoch relaxte Atmosphäre, wie ich sie bisher selten erlebt habe!

Kleine Kanus, selbstgebaute Flöße und schicke Motorboote treiben hier gemütlich an einem vorbei. Manche haben ein feines, opulentes Familien-Dinner auf dem Boot, andere genießen das leichte, junge Leben bei einem Flaschenbier in Flipflops.

Sie fahren mit Sonnenbrille und Musik dem Sonnenuntergang entgegen.

Es spielt dabei absolut keine Rolle, ob man auf einem exklusiven, teuren Boot hier vorbeischippert oder auf selbst gebauten, einfach zusammengeschusterten Holzflößen mit Tonnen.

Ich habe selten eine so angenehme und relaxte Stadt gesehen.

Quickguide für die holländische Studentenstadt Leiden

Grachtenfahrt

 

In Leiden sollte man unbedingt eine Grachtenfahrt machen.

Die Tour dauert circa eine Stunde und man bekommt nicht nur einen ersten guten Eindruck von der Stadt, ihrer Geschichte und ihrem Aufbau.

Hier erfährt man auch viele interessante und witzige Details über Hollands älteste Studentenstadt und sieht den Ort danach mit ganz anderen Augen.

Ein guter Guide erläutert, wie Leiden überhaupt zu Hollands ältester Studentenstadt wurde und nennt Euch mit etwas Glück auch ein paar pikante Anekdoten über das studentische (Liebes-)Leben des heutigen Königs – und wie er hier damals zu seinem Spitznamen „Prinz Pilsje“ kam.

Ohne zu viel verraten zu wollen: Eine Geschichte bezieht sich auf einen Einparkversuch im alkoholisierten Zustand, der statt in der Garage in der Gracht endete.

Außerdem erfahrt ihr hier von einer riesigen Explosion, die dazu führte das es an gleicher Stelle heute einen hübschen Park mit Grünanlagen gibt.

Die Fahrt geht ein wenig raus aus dem Zentrum über den „Oude Rijn“. Dort wird es ruhiger und weniger belebt.

Ein Highlight am Ende der Grachtenfahrt ist das Durchqueren der Gegend rund um „De Waag“ am Aalmarkt. Hier versammelt sich vor allem am Abend das Leben und bunte Treiben in Cafés und Restaurants direkt am Wasser.

„De Waag“ (die Waage) trug zu früheren Zeiten auch zum Reichtum der Stadt bei, da hier die Waren der Schiffe gewogen wurden und danach entsprechend Zoll verlangt wurde.

Außerdem hatten nur wenige Städte solch eine Waage, so dass Leiden diese Exklusivität für ihren Status und zur Geldvermehrung nutzen konnte.

 

Eine Grachtenfahrt hat auch am Abend ein ganz besonderes Flair, wenn die ganze Stadt auf den Beinen und Booten ist. Und neben den Grachten nach dem Sonnenuntergang die Lichter angehen.

Tour mit De Leidse Rederij

Meine Boat-Tour habe ich mit „De Leidse Rederij“ gemacht und war darüber sehr glücklich.
Hier gab es viele interessante und witzige Details über Stadt und ihre Bewohner inklusive.
Die Tour startet am Apothekersdijk 5.
Meine Tour war auf Englisch.

Link zur Leidener Rederei

Spaziergang durch die Innenstadt mit vielen Sehenswürdigkeiten

Leidens historisches Zentrum ist schön klein und übersichtlich.

Hier kann man viele schöne Spaziergänge entlang der Grachten machen.
Dabei findet man viele nette Straßencafés und einige historische Sehenswürdigkeiten.

Morschpoort

Auf dem Spaziergang passiert ihr das westliche Stadttor „Morschpoort“ von 1669.
Es wurde lange als Gefängnis genutzt. Heute ist es mit seiner hübschen Kuppel direkt am Wasser ein beliebter Ort, um einen Stadtrundgang zu starten.

Molen De Put & Rembrandtbrug

Gleich daneben befinden sich eine Replik der alten Postmühle (Molen De Put) und die Rembrandtbrug.

Rembrandt-Park und Rembrandt-Statue

Zu den berühmtesten Söhnen von Leiden gehört Rembrandt.
Einer der größten bildenden Künstler der Geschichte wurde hier geboren und verbrachte in Leiden seine jungen Jahre.

Ihm zu Ehren findet man eine Statue am Witte Singel 1.

Wenn ihr die Rembrandt-Brücke überquert, kommt ihr zum Rembrandt-Park.
Und ein Stück weiter über die Noordeindeplein erreicht ihr das „Standbeeld Rembrandt“, also die Staute.

De Waag

Am Aalmarkt findet man „De Waag“. Sie trug zu früheren Zeiten zum Reichtum der Stadt bei, da hier die Waren der Schiffe gewogen wurden und danach Zoll verlangt wurde.

De Waag ist heute ein Restaurant. Und ein Tipp, wenn man abends etwas essen gehen möchte.
Hier sollte man am besten draußen einen Platz reservieren, um die tolle Atmosphäre an der Gracht zu genießen.

Hooglandse Kerk & Burcht van Leiden

Von dort ist es nicht mehr weit bis zur Hooglandse Kerk.
Die für die kleine Stadt riesige Kirche beeindruckt durch ihre Höhe.
Die gesamte, enorme Größe des Bauwerks erkennt man in den engen Gassen erst nicht richtig.
Sie lässt sich am besten von der „Burcht van Leiden“, der Festung auf einem kleinen Berg in der Nähe, erkennen.

Burcht van Leiden

Die Festung selbst ist ein schöner Aussichtsort, oberhalb der Stelle wo Oude Rijn und der Nieuwe Rijn zusammenkommen.

Het Plantsoen

Het Plantsoen ist eine Grünanlage mit Park direkt am Wasser.
Hier kann man sich unter einem Baum ein schattiges Plätzchen suchen, eine Pause vom Städtetrip machen und die Ruhe genießen.

Pieterskerk mit Gedenktafel für amerikanische Pilgerväter

An der Pieterskerk findet man eine Gedenktafel für die amerikanischen Pilgerväter, die Vorfahren von 9 amerikanischen Präsidenten sind.
Darunter befanden sich tatsächlich auch die Vorfahren von Barack Obama.

Wer mehr Einzelheiten über die Geschichte der Pilger erfahren möchte, kann in Leiden sogar einen Pilgerväter-Rundgang machen.

Gedichte an Hauswänden

In Leiden sollte man den Blick auch immer mal nach oben schweifen lassen.

An vielen Hausfassaden befinden sich Gedichte und Sprüche von Poeten und Künstlern aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturen. Beim Projekt „Gedichten op Muren“ sollten ursprünglich 101 Gedichte an Hauswände gemalt werden.
Inzwischen sind es bedeutend mehr und auch wenn man nicht alle ausführlich lesen und interpretieren kann, sind sie allein optisch eine Verschönerung der Fassaden.

Interessiert ihr Euch aber genauer für Werk und Autor, findet ihr meist auf Augenhöhe kleine Täfelchen mit niederländischer und englischer Erläuterung bzw. Übersetzung.

Hortus Botanicus Leiden und Naturalis Biodiversity Center

Zwei interessante Orte in Leiden widmen sich voll und ganz dem Thema Natur und Umwelt.

Hortus Botanicus Leiden mit Orchideen und Gran Café

Im Zentrum von Leiden findet man an die alten Universitätsgebäude angeschlossen den Hortus Botanicus.
Man erreicht ihn von der Rapenburg-Straße (in der Nähe Nonnenbrug) durch einen steinernen Gewölbeeingang der Universität.

Der beeindruckende Botanische Garten wurde schon 1590 für die Ausbildung der Studenten der Universität Leiden eingeweiht und gehört seitdem zu den ältesten der Niederlande.

Auf dem 1400 Quadratmeter großen Grundstück findet man in der Pflanzensammlung des Hortus Botanicus Leiden fast 20.000 verschiedene Arten.

Pflanzen aus Südostasien stehen hier im Mittelpunkt der Forschung. Und sie sind auf dem riesigen Gelände und im großen Glasgewächshaus zu besichtigen.
Mit gut 4500 Sorten beherbergt der Botanische Garten in Leiden die größte Orchideensammlung der Niederlande.

Als Food-Blogger habe ich es mir natürlich auch nicht entgehen lassen noch kurz im „Hortus Gran Café“ einen Kaffee zu trinken und ein Stück exotisches Lemon-Tartlet zu probieren.
Das passte bestens zu den tropischen Temperaturen an diesem Tag im Juni 2020 ganz besonders gut.
Aber das „Hortus Gran Café“ ist auch an anderen Tagen ein echter Tipp für einen Café-Besuch in Leiden, da es hier nicht nur leckere Törtchen gibt. Es ist auch ein schöner Ort zum Entspannen abseits vom Trubel in der Stadt.

Naturalis Biodiversity Center

Schon seit über 200 Jahren existiert vor den Stadttoren das Naturalis Biodiversity Center in Leiden.

Im Inneren finden in repräsentativem Rahmen Forschung und Ausstellungen zum Thema Biodiversität statt.
Und das Thema Biodiversity ist aufgrund von vielen bedrohten Tierarten und Pflanzen heute noch bedeutend wichtiger als bei der Gründung des Centers im Jahr 1820.

Deshalb ist es auch gut und wichtig, dass das Center 2019 eine spektakuläre neue Hülle bekam und so große (Medien-)Aufmerksamkeit auf sich lenkte. Einerseits auf die spektakuläre Architektur. Andererseits natürlich auch auf das wichtige Thema!

Zum 200. Geburtstag entstand somit dieser expressive Neubau, der mit seiner Gestaltung die biologisch-geologische Sammlung nach außen abbilden und großes Interesse wecken soll.

Bei mir hat es funktioniert. Und an dieser Stelle lasse ich lieber die Bilder sprechen…

Am Abend Essen gehen rund um „De Waag“ am Aalmarkt

Nach einem ereignisreichen Tag mit Sightseeing oder Grachtenfahrt, ist die beste Idee sich ein schönes Restaurant in der Gegend rund um den Aalmarkt zu suchen.

An den Seiten von De Rijn und De Nieuwe Rijn finden sich unzählige Cafés, Bars und Restaurants.
Manche haben Plattformen oder stillgelegte Boote auf dem Wasser.

Die Auswahl zwischen saftigen Burgern, gesunden Bowls, klassisch holländischen oder internationalen Gerichten ist dabei gut.

Das Beste ist aber das Flair in dieser Gegend.

Versucht am besten einen Platz am Wasser zu ergattern.

Gechillte Atmosphäre auf den Booten und in den Restaurants

An dieser Stelle, wo zwei Grachten in „De Rijn“ zusammengeführt werden herrscht abends eine so ausgelassene und dennoch relaxte Atmosphäre!

Kleine Kanus, selbstgebaute Flöße und schicke Motorboote treiben hier gemütlich an einem vorbei. Manche haben ein feines, opulentes Familien-Dinner auf dem Boot, andere genießen das leichte, junge Leben bei einem Flaschenbier in Flipflops.

Sie fahren mit Sonnenbrille und Musik dem Sonnenuntergang entgegen.

Es spielt dabei absolut keine Rolle, ob man auf einem exklusiven teuren Boot hier vorbeischippert oder auf selbst gebauten, einfach zusammengeschusterten Boote oder Flößen mit alten Tonnen.

Ich habe selten eine so angenehme und relaxte Stadt gesehen.

 

Am ersten Abend habe ich mich für ein Essen bei „De Waag“ entschieden.
Hier gibt es Burger und zum Nachtisch z.B. Crème Brûlée.
Abgerundet wurde das Ganze mit einem frisch gezapften Holländischen Pilsje.
Für mich der perfekte Moment auf meinem Städtetrip nach Leiden.

 

Am zweiten Abend habe ich es mir auf der „Visbrug“ gleich nebenan im Restaurant „Raphael“ bequem gemacht.
Und das war fast noch lässiger.

Hier fahren die Boote unter einem unter der Brücke durch.
Manche winken und lassen an ihrer fröhlichen Stimmung teilhaben.

Man kann sich aber auch einfach nur auf sein Essen konzentrieren und einfach nur die gesamte Atmosphäre genießen.

Egal ob Kaffee oder Bier – oder ein Mehr-Gänge-Menu am Abend. Das war einer meiner Lieblingsorte in Leiden bei meinem Kurztrip in die Studentenstadt.

Strände in der Nähe

Wem die Stadt zu klein oder zu eng wird, der findet in wenigen Minuten mehrere Strände in der Umgebung. Hier lässt sich der Städtetrip perfekt mit einem Strandurlaub kombinieren.

Noordwijk und Katwijk sind die am schnellsten zu erreichenden Strände.
Zur Corona-Zeit waren mir die beiden Beaches und Strandclubs allerdings „etwas zu gut gefüllt“, so dass ich mich dort nicht sehr wohl gefühlt habe.

Nicht weit entfernt sind aber auch die Strände von Den Haag bzw. Scheveningen.
Der Strand mit Pier, aber  vor allem auch der Südstrand dort, sind zwei meiner Favoriten in Holland. Je nachdem, ob man mehr oder weniger Trubel mag…

„Partner in Crime“ – Nachbarstädte

Von Leiden erreicht man in 20 bis 40 Minuten auch viele weitere interessante Holländische Städte.

20 Minuten: Den Haag mit Scheveningen Beach

30-40 Minuten: Amsterdam oder Gouda

40 Minuten: Rotterdam

Kleiner Tipp: Mit dem Zug ist man sogar noch schneller.

Food & Drinks

In der kleinen Stadt Leiden findet man eine außergewöhnlich große Dichte an gemütlichen und stylischen Cafés, Bars und Restaurants – viele davon am Wasser, auf kleinen schwimmenden Plattformen oder auf Brücken über den Kanälen. Es ist ein Traum!

Hier ist eine kleine Auswahl meiner Food-Locations, die ich bei meinem City-Trip „getestet“ habe:

Breakfast bei Lavendi Coffee

Den Tag startet man perfekt bei Lavendi Coffee.
In dem hübsch designten kleinen Café in der Steenstraat 12 gibt es leckere Pancakes, aber auch weniger süße Speisen.

In sehr schicker Umgebung ist das „Lavendi Coffee auch ein feiner Selfie-Ort für Foodies und Instagramer*Innen.

Gran Café Hortus

Der botanische Garten ist ein toller Ort, um exotische Pflanzen zu sehen und ein wenig abseits vom Trubel der Grachtenstadt zu schlendern.

Hier gibt es aber auch exotische Törtchen (vermutlich abhängig von der Jahreszeit) im dazugehörigen und sehr schön designten Café nebendran.

Ein weiterer Eyecatcher ist hier die Aufbewahrung: Die Lemon-Tartelettes werden in der Vitrine auf Spatenschaufeln präsentiert.

Und das Beste: Sie haben noch viel besser geschmeckt, als sie ausgesehen haben!
Also ein kleiner Geheimtipp, denn das Café würde man wohl nicht finden, wenn man nicht in den Botanischen Garten geht.

De Waag

De Waag ist ein großes historisches Gebäude in der kleinen Grachtenstadt.
Direkt am Kanal wurden hier damals die Waren auf den Schiffen gewogen und danach der Zoll berechnet.

Heute ist es ein sehr lässig eingerichtetes Restaurant.
In den warmen Sommermonaten sollte man hier am besten versuchen abends einen Platz am Wasser zu ergattern. Traumhaft, wenn hier in einer entspannten Atmosphäre die Boote an einem vorbeifahren. Mehr dazu weiter oben.

Zu essen gibt es hier deftige Speisen, wie Burger und z.B. Crème Brûlée als Dessert. Mit frisch gezapftem Bier kann man hier einen perfekten Abend verbringen.

Bar Bistro Raphael

Nicht weit entfernt von De Waag gibt es seit 2020 die Bar Bistro “Raphael“.
Hier kann man in oder vor der Location Platz nehmen.
Sie haben aber auch einige Plätze oben auf der Brücke (Visbrug). Das war einer meiner liebsten Plätze bei meinem Citytrip nach Leiden.

Dort fahren die Boote unter einem durch und die Atmosphäre ist besonders beim Sonnenuntergang und in der blauen Stunde traumhaft. Alles in allem sehr entspannend und gemütlich.

Ich war auch mit meinem Dinner und allem rundum zufrieden.
Mehr darüber oben im Text.

Logica Café

Für ein schönes Frühstück am Kanal mit een Kopje Koffie und einem kleinen Törtchen ist man im Bio-Café-Restaurant Logica genau richtig.

Hier gibt es Bio-Produkte und auch vegane Törtchen, wie z.B. dieses hier im Bild.
Auch innen schaut es gemütlich aus. Ich habe bei meinem Besuch aber die Außengastronomie bevorzugt.

Lot en de Walvis (Lot & de Walvis)

Etwas außerhalb an „De Haven“ lädt „Lot en de Walvis“ in lässigem Ambiente zu modernen Speisen ein.
Hier gibt’s gesunde asiatische Bowls in Urlaubsatmosphäre.
Das Restaurant ist fast schon wie ein Beach-Pavillon am Strand eingerichtet und hier sind das Leben und das Essen direkt etwas leichter.

In der Nähe gibt es ein paar Parkplätze. Manche kommen aber auch mit dem Boot und legen gleich am Restaurant eigenen Bootssteg an.

Schaut, dass ihr einen Platz am Wasser bekommt, um die gesamte Atmosphäre zu genießen.

Unterkünfte

Rembrandt Hotel

An zwei Tagen habe ich im Hotel Rembrandt übernachtet.

Das modern eingerichtete, kleine Boutique-Hotel liegt mitten im Zentrum von Leiden und so ist es problemlos möglich (fast) alles zu Fuß von hier zu erreichen.

Der Beestenmarkt, einige schöne Grachten und die Mühle am Ortseingang (Molen De Valk) sind gleich um die Ecke.

Viele Sehenswürdigkeiten erreicht man von hier in fünf bis 10 Minuten.

Mein Zimmer war nicht allzu groß, aber absolut ausreichend.
Dazu sehr neu, modern, hell und dezent eingerichtet. Genau, wie ich es gern mag.

Die Fenster hatten noch ein paar klassische, bunte Fenster-Elemente und die Deko war sehr reduziert und unaufdringlich angebracht.

Das wichtigste: Das Bett war groß und sehr gemütlich.
Die Einrichtung war insgesamt sehr hochwertig.
Es gab einen Wasserkocher und alles war es sehr sauber.

Das gilt genauso für das moderne, kleine Badezimmer.
Hier gab es zusätzlich Duschgel und Shampoo von Rituals.

Durch die zentrale Lage kann es abends etwas lauter werden, da sich einige Lokale mit Außengastronomie in der Gegend befinden.
Es war aber nie richtig laut. Ab und zu hörte man ein paar Stimmen, Gelächter, nichts Unangenehmes. Mich hat das nicht gestört.
Und bei meinem Besuch war es auch nach 23 Uhr immer wieder komplett ruhig.

Anreise und günstig Parken

Leiden und das Hotel erreicht man gut mit dem Zug (plus Fußweg von ca. 10 bis 15 Minuten) und dem Auto.

Es gibt im Hotel auch Parkplatzvergünstigungen für einen Parkplatz mit Shuttleservice.
Erkundigt Euch da am besten vor Eurer Anreise im Hotel über aktuelle Konditionen.

In einem näher gelegenen Parkhaus am Morspoort (knapp 10 Minuten Fußweg) ist der Tagestarif etwas teurer, aber der Weg zum Hotel und in die Stadt nicht so weit.

In der Nähe sind außerdem die Flughäfen von Rotterdam und Amsterdam.

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