Quick Facts

Thailand
auf einen Blick

  • Thailand ist eins der beliebtesten Reiseziele für internationale Touristen und bietet einen guten Einstieg für Asienreisen.
  • Im „Land des Lächelns“ kann man faszinierende Tempelanlagen, Buddhastatuen und beste Schwimmstellen in türkisblauem Wasser entdecken.
  • Thailand eignet sich perfekt für einen Relax- und Badeurlaub in Kombination mit einem Einblick in eine faszinierende Kultur und Geschichte.
  • Die touristische Infrastruktur ist in Thailand sehr gut ausgebaut. So kann man hier auch als unerfahrener Reisender die kulturelle Vielfalt und Eigenheiten des Landes aus erster Hand kennenlernen.
  • Thailand ist für internationale Touristen vergleichsweise sicher, aber der chaotische Verkehr und die Hitze können einen schon mal überfordern.
  • In diesem beliebten südostasiatischen Reiseland gibt es dazu beste Unterkunftsmöglichkeiten für jedes Budget vom Low-Budget-Backpacker bis zum Luxusliebhaber.
Goldene Tempel und türkisblaue Buchten

Intro

Thailand in ein paar Zeilen zusammenfassen zu wollen, ist so sinnlos und lückenhaft wie die Beschreibung eines Eisbergs, bei dem man nur über die Spitze schreibt, die aus dem Wasser ragt, aber dabei den bedeutend größeren Teil unter Wasser vernachlässigt.

Deshalb gibt es hier auch nur ein kurzes Intro einiger beliebter Reiseziele und einige Infos über die Möglichkeiten von B wie Bangkok nach K wie Krabi oder Ko Samui zu kommen.

Wer zum ersten Mal nach Thailand oder vielleicht sogar Asien reist, sollte sich vorher aber damit auseinandersetzen, dass das Leben hier anders läuft.
Gerade das macht es für die meisten ja auch so interessant. Auch wenn viele in Beachresorts, Yoga-Kursen und Mond-Partynächten davon nicht viel mitbekommen (wollen).

Das „Land des Lächelns“ mit den faszinierenden Tempelanlagen, den traumhaften Buchten und Stränden ist aber weitaus mehr. Und es ist hier auch nicht alles, wie es auf den ersten Blick scheint.

Denn das immer währende Lächeln der Thais und das scheinbar immer fröhliche Singsang in der Sprache, ist oft nur höfliche, aber oberflächliche Fassade.

Natürlich gibt es in Thailand auch sehr viele außergewöhnlich freundliche Menschen, wo das Lächeln nicht nur Fassade ist.

Nicht nur deshalb ist es bei Travellern weltweit so beliebt und ein großartiges Land zum Reisen, um ein Leben als (Digitaler) Nomade zu führen oder um eine neue Kultur kennenzulernen.

Zu den beliebtesten Orten gehören neben Bangkok, Ayutthaya und Chiang Mai. Und vor allem die Inseln wie zum Beispiel Ko Samui, Ko Tao, Ko Lipe und Ko Nang Yuan.

Weniger beliebt, da zu touristisch und völlig überlaufen, sind inzwischen die Inseln Phuket und Ko Phi Phi.
Letzere ist die bekannte Inselgruppe aus dem Film „The Beach“ mit Leonardo di Caprio, die im Film als Kulisse für einen einsamen Rückzugsort für eine internationale Aussteigergruppe dient.
Seit dem Film ist sie aber zu dem exakten Gegenteil, nämlich zu einem überlaufenden Touristen-Hotspot, geworden.

Sights, Unterkünfte  & Food

Best of Thailand

Sehenswürdigkeiten von Thailand

Sights & Highlights

Thailand bietet seinen Besuchern türkisblaue Buchten, schönste Schnorchel- und Taucherstellen.
Und die Mega-Cities sind pulsierende Metropolen, die mit ihrem hektischen Leben, dem ausgezeichneten Essen und den beeindruckenden Tempelanlagen die Touristen und Reisenden anziehen.

Hier findet ihr die Übersicht meiner Sights & Highlights von Thailand.

Bangkok

Bangkok ist ein wildes Fleckchen Erde. Der Verkehr ist (für Westler) ziemlich chaotisch, die Stadt ist meist schwül-heiß und der Lärm kann einem in diesem Dreiklang schon mal an die Substanz gehen.

Manche kommen aber auch genau deshalb hier her.
Für Party liebende Backpacker ist es ein genauso lohnenswertes Ziel, wie für Kultur interessierte und spirituell orientierte Menschen.

Die Stadt am Chao Phraya fasst ca. acht Millionen Einwohner, ist für viele Besucher aber schwer zu fassen.

 

Tempel-Anlagen

Die größte Anziehungskraft und Faszination der Stadt üben die mächtigen Paläste und Tempelanlagen aus.

Zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten gehören der Große Palast und der Wat Pho (Tempel) mit der riesigen liegenden Buddha-Statue.
Beeindruckt hat mich hier besonders, wie detailreich hier alle goldenen und anders farbigen Elemente gearbeitet wurden.

Um mehr über die Gebäude der Palastanlage und die Bedeutung der Figuren und Dekorationen zu verstehen lohnt es sich einen einheimischen Guide zu nehmen.
Sie sprechen alle englisch und man erfährt nicht nur interessante Details, die einem sonst verborgen bleiben würden.
Man unterstützt so auch die lokale Bevölkerung. (Also seid mit dem Trinkgeld nicht zu sparsam.)
Und man nimmt noch ein bisschen mehr mit nach Hause als nur die Gold glitzernden Selfies.

 

Info: Beim Besuch von Tempelanlagen ist es in Bangkok wichtig den Dresscode zu beachten.
Denkt an die richtige Kleidung! Am eingang von manchen Tempeln gibt es auch Kleider und Tücher zu mieten.
Hier kann man sich in Umkleidekabinen umziehen und passend kleiden.

Khao San Road

Die Khao San Road ist vermutlich die bekannteste Straße Bangkoks und der Hotspot für Backpacker und Party hungrige.

Für die einen gibt es hier zahlreiche Low Budget Hostels.
Dort befinden sich auch zahlreiche Bars und Clubs.
Hier reiht sich dazu ein Streetfood-Stand an den anderen. Ein Must für alle Bangkok-Besucher dort ein paar Köstlichkeiten zu probieren.

(Street-)Food-Stände und Restaurants mit Thai-Klassikern und frischen Früchten

An vielen Orten gibt es auch frisch aufgeschnittene Früchte to Go.
Händler sieht man meist vor Touristenattraktionen oder an belebten Kreuzungen.
Bei all den Foodständen an der Straße sollte man sich aber immer auch fragen, ob der eigene Magen das wirklich packt. Denn eine Magenkrankheit kann in asiatischen Ländern sehr heftig ausfallen und die Reise und die eigene Gesundheit extrem negativ beeinflussen.

Oberstes Gebot sollte in Thailand und insgesamt in fernen Ländern das alte Gesetz „Cook it, boil it, peel it or forget it (koch es, brat‘ es, schäl‘ es oder vergiss es)“ sein.

Deshalb sollte man besser auch die Finger von den bereits geschnitten und fertig abgepackten Obststücken lassen – so verlockend sie auch aussehen mögen.

Orte zum Entspannen

Ruhigere Orte findet man oft in den Tempelanlagen und (Luxus-)Hotels (aus der Kolonialzeit).
Hier kann man in großen Lobbys und Eingangshallen dem hektischen Treiben der Metropole entfliehen und bei einem Tee oder Kaffee ein bisschen runterkommen.

Nightlife, „Musik- und Filmklassiker“ + Skybar

Dem Nachtleben sind in Bangkok (fast) keine Grenzen gesetzt.
Ohne auf Details einzugehen, ist es nicht erst seit dem Song „One Night in Bangkok“ bekannt, dass gerade das Nightlife der Metropole berüchtigt ist.

Überspitzt kennt man das nicht nur aus den Filmen Hangover 2 und dem oben schon erwähnten Film „The Beach“.

Ob es in manchen Gassen wirklich Schlangenblut zu trinken gibt (wie es Leo di Caprio gemacht hat) habe ich bei meiner Reise aber nicht probiert zu erfahren.
Bei solchen Mutproben hilft sicher auch der oben zitierte Spruch nichts.

Aber ich habe es mir nicht nehmen lassen die (u.a. aus Hangover 2) bekannte Lebua Sky Bar zu besuchen.
Den Film hatte ich zu der Zeit zwar noch nicht gesehen, aber Skybars locken mich eigentlich in jeder Stadt wegen der Vogelperspektive und so der Möglichkeit sich ein Gesamtbild von oben zu machen.

Die Skybar des Lebua State Hotels kann ich so auch jedem Bangkok-Besucher nur empfehlen.
Man mag zu solchen Luxus-Bars stehen wie man will. Aber man bekommt hier einen gewaltigen Blick über die Megametropole und die unterschiedliche Lebensweisen in einer solchen Stadt.
Die Interpretation steht jedem selbst frei.

Die beste Zeit, um die Skybar zu besuchen ist kurz vor Sonnenuntergang, damit man die Größe und Ausmaße der Metropole noch sehen kann, bevor sich der Himmel schwarz färbt, die Lichter angehen und die kleine, runde beleuchtete Bar am Rande der riesigen Dachterrasse in unterschiedlichen Farben zu leuchten beginnt.

Wenn es das Budget erlaubt, kann man hier oben auch Abendessen.

Beachten solltet ihr aber unbedingt, dass es in der Skybar einen Dresscode gibt und es hier im Gegensatz zum Großen Palast keine Kleidung zum Leihen gibt.
Also lieber nicht mit kurzen Hosen und Flipflops auftauchen, wenn ihr nicht wieder weggeschickt werden wollt.

 

Märkte

Beliebt sind in Bangkok auch die großen und kleinen Märkte.
Viele Touristen suchen nach ein paar landestypischen Mitbringseln und Souvenirs.
An unzähligen Ständen in duzenden Gängen findet man T-Shirts, kleine Buddha-Statuen oder auch – nennen wir es – Krempel.

Möchtet ihr Euer Gepäck damit anreichern, denkt daran, dass hier gehandelt wird und etwa 40% des Preises Ziel Eurer Verhandlung sein sollte.
Wenn ihr nicht auf das Geld angewiesen seid, könnt ihr natürlich auch etwas mehr dalassen.

Türkis-Grüne Buchten und viele einsame Strände

Rundreise und Inselhopping in Thailand

Neben den pulsierenden Metropolen, wie Bangkok gehören die Inseln und die tropischen Wälder zu Thailands Highlights.

Viele Touristen kommen zwar nur per Direktflug nach Phuket, lassen sich die Sonne auf den Bauch scheinen und reisen wieder ab ohne einen Fuß aus ihrem Resort gesetzt zu haben.
Das halte ich aber für grobfahrlässig und dafür lohnt der lange Flug wirklich nicht.

Ich habe meine Rundreise von Bangkok gestartet.

Zuerst ging es mit dem Flieger nach Krabi. Von dort setzte ich meine Reise per Boot nach Ko fort.
Und danach ging es über eine Hotelanlage im Grünen mit dem Bus nach Ko.

Nach 10 Tagen kehrte ich mit dem Reisebus mit vielen anderen Reisenden nach Bangkok zurück.

1. Stop: Ao Nang in der südthailändischen Provinz Krabi

Mein erster Stop war in einem Urlaubsresort in Ao Nang in der südthailändischen Provinz Krabi.
Man erreicht ihn mit dem Flieger. Vom Resort kann man einen Pickup-Service organisieren lassen, so dass man sich selbst um nichts kümmern muss.

Auch im Hotel selbst wird man bestens versorgt. Das gilt für das inkludierte Frühstück, wie die bereit liegenden Bademäntel.

Die Handtücher sind hier zu hübschen kleinen Elefanten gefaltet.
Eine nette Begrüßung.

In manchen Zimmern gibt es sogar einen direkten Poolzugang.
Und im Pool gibt es außerdem eine Bar.

Das Hotel ist ein echter Wohlfühlort und genau das Richtige nach den ersten anstrengenden Tagen in Bangkok und einer vierwöchigen China-Reise, die mir zusätzlich in den Knochen steckt.

Deshalb bleibt es bei meiner Zeit hier auch bei einem Entspannungsaufenthalt ohne große Aktivitäten.

Das Meer direkt vor dem Hotel ist dagegen (noch) nicht zum Baden geeignet. Die braune Brühe ist nach der Regenzeit noch ziemlich aufgewühlt und wechselt wohl erst später im Jahr die Farbe zurück zu Türkis – wenn überhaupt.

2. Stop: Beach-Bungalow mit Inselhopping

Nach ein paar Tagen geht es per Schiff weiter auf die erste Insel.
Die Wolkenfront ist noch immer ziemlich mächtig über dem Meer zu sehen. Zu meinem Glück bleibt es die meiste Zeit von oben aber trocken.

Nass wird es erst an den Füßen als ich das Boot verlassen muss. Denn die nächste Unterkunft liegt direkt am Strand und ist nur per Kleinboot und durch das seichte Wasser am Strand erreichbar.
Das bedeutet Schuhe ausziehen, Rucksack auf und barfuß Richtung Strand und danach zur Rezeption.

Es ist eine Ferienanlage mit einfachen Hütten direkt an der Bucht.
Man braucht keine 20 Meter bis zum Strand und Abends hat man ein Restaurant direkt an der Unterkunft.

Bootstrip zum Inselhopping

Von hier beginnt am nächsten Tag der Bootstrip zum Inselhopping.

Ein Boot holt mich direkt am Strand ab an dem ich tags zuvor angekommen bin.
Es sind schon ein paar andere Reisende an Board und es werden an anderen Stränden noch weitere eingesammelt.

Zusammen geht es zu Schnorchelstellen auf dem offenen, ruhigen Meer.

Die Wolken haben sich größtenteils verzogen und es ist ein perfekter Tag für solch einen Bootstag.
An den schönsten Riffs halten wir für eine Zeit, um stressfreie die Unterwasserwelt zu erkunden.

Hier kann man am besten abschalten und den ganzen Lärm und die Hektik der Metropole vergessen.

Genauso beeindruckend wie die Unterwasserwelt sind die Durchfahrten durch bekannten grünen Thailändischen Felsen. Hier ist das Wasser nun endlich so grün, wie man es von Postkarten kennt.

Immer wieder hält das Boot, damit wir im glasklaren Wasser schwimmen können.

Zu der Tour gehört auch eine „Affeninsel“ und die berühmte aus dem Film „The Beach“ bekannte Insel Ko Phi Phi.

Sie hat mit dem einsamen Ort inzwischen aber nichts mehr zu tun.
Fotos vom Strand raus aufs Wasser können noch die Einsamkeit und Idylle aus dem Film vermitteln. Schwenkt man die Kamera dann aber auf „The Beach“ sieht man den Strand vor lauter Menschen kaum. Und das schon in der Nebensaison zu der ich hier reise.
Ich möchte mir daher auch nicht vorstellen, wie es hier in der Hauptreisezeit zwischen Dezember und März aussieht.
Da dürfte es sogar schwierig werden Selfies nur mit einem selbst zu machen.

Grundsätzlich ist so eine Bootstour aber eins der Highlights einer Thailand-Tour und schwer zu empfehlen!

"The Beach" etwas belebter als im Film

3. Stop: Hotel im tropischen Regenwald

Zurück auf dem Festland geht es mit dem Bus weiter zu einer Hotelanlage im tropischen Regenwald.

Die Betonung liegt hier tatsächlich auf Regen. Denn hier ist die Regenzeit noch nicht vorbei und es regnet fast durchgehend.

Eine gute Gelegenheit wieder ein wenig zu Relaxen. Das Gute ist, dass sich die Unterkunft im Nichts befindet und man hier komplett für sich allein ist.
Das ist mitten im „Nirgendwo“ aber auch ein etwas merkwürdiges Gefühl, da ich in einer der Holzhütten der einzige Gast in der gesamten Anlage bin.
Daher entscheide ich mich früher als geplant aufzubrechen und nehme statt dem Touristen-Reisebus den „normalen“ Überlandbus, den hauptsächlich die Locals nehmen und nur wenige Touristen benutzen.

Er hält an mehr Orten und ist dadurch wesentlich langsamer unterwegs. Dazu spricht eine Frau nahezu durchgehend.  Ich bin mir nicht sicher, ob sie ein endloses Mantra aufsagt, aber nach ein paar Stunden nervt es tatsächlich ein wenig. Bei aller Spiritualität, möge man es mir verzeihen, dass ich da ein wenig unruhig wurde.

Nach einer langen Fahrt ein paar Problemen beim Umstieg, ging es abends mit der Nachtfähre Richtung Ko Tao.

4. Stop: Ko Tao

Die kleine Insel Ko Tao sollte mein letzter Stopp werden bevor es über Bangkok wieder nach Hause ging.
Da mich in Bangkok noch einige Sehenswürdigkeiten und das stressige Citylife erwarteten, machte ich es mir auf Ko Tao größtenteils gemütlich.

In einer kleinen Ferienanlage habe ich die meiste Zeit am Strand, im Pool oder beim Relaxen verbracht.

Direkt vor der Ferienanlage war ein kleiner Strand und das vorgelagerte Riff war zum Schnorcheln gut geeignet.
Das Wetter hier war aber nicht ganz so heiß und sonnig wie im südlicher gelegenden Krabi vorher.

Am Abend gab es auch eine kleine Beachbar nicht weit vom Wasser entfernt, in der man gemütlich und auch ein wenig ausgelassen den Abschluss der Rundreise feiern konnte…

Cafés, Restaurants & Bars

FOOD & DRINKS

Streetfood und andere Speisen der thailändischen Küche

Thailand ist bekannt für seine außergewöhnliche gute asiatische Küche.

Die thailändischen Speisen sind weltweit beliebt. Und hier kann man sie endlich mal authentisch und frisch im Ursprungsland probieren.

Für die leibliche Versorgung gibt es diese Speisen nicht nur an den Streetfood-Ständen.

An sämtlichen Orten findet man kleine Imbisse oder Gourmetrestaurants, die einem neue Gaumenfreuden bringen.

Phad Thai ist dabei nur das bekannteste, aber sicher nicht das einzige Gericht, das sich zu probieren lohnt.

Großer Beliebtheit erfreuen sich auch die Floating Markets, wo man den Gemüse-Händlern auf den Booten bei der Arbeit zusehen kann. Hier kann man auch auf den Booten direkt ein fertig zubereitetes Gericht bekommen.
Dazu gibt es eine recht witzige Szene bei „Someone Feed Phil“ (Netflix) als er seine Eltern zitiert, die so ein Boot doch nicht als Restaurant anerkennen würden.
Ich denke das dürfte für mehrere Eltern gelten. Meine eingeschlossen. Und daher gefiel mir die Szene auch so gut.

Heiße Nächte, sonnige Tage und türkisblaue Buchten.

Klima, Wetter & Reisezeit + Regenzeit

Besonders beliebt sind bei Reisenden die Wintermonate im Heimatland.

Das liegt zum einen daran, dass man den kalten Temperaturen im Winter entfliehen möchte.
Zwischen Dezember und April herrscht in Thailand aber auch die Trockenzeit und ist damit für Badeurlaube am besten geeignet.

Dann sind aber auch die meisten Traveller und Touristen im Land. Und die Strände oft überfüllt.

Eine Zeit, die sich anbietet, ist die Übergangszeit von Trocken- zur Regenzeit und umgekehrt.

Bei meiner Reise Mitte bis Ende September war genau solch ein Zeitfenster.

Es war schon ordentlich schwül. Und es gab auch noch ein paar Regentage.
Überwiegend war das Wetter aber sonnig und die Temperaturen erträglich.

Baden im Meer war zu jeder Zeit möglich. Aber nicht an jedem Ort.

Das Meer und die Buchten war noch recht aufgewühlt und das Wasser teilweise braun statt türkis.

Beim Inselhopping waren aber die meisten Buchten so schön, wie auf den Postkarten und fast so schön wie bei Instagram.

Wichtig ist bei einer Rundreise deshalb auch ein wenig Flexibilität, dass man rechtzeitig reagieren kann, wenn das ein oder andere Ziel noch nicht vom Regen befreit ist.

Deshalb ist es bei Thailand-Reisen oft auch gut nicht die Reiseroute zu fest zu zurren und die Unterkünfte vorab alle fest zu buchen.

An einem Ziel bin ich auch früher abgereist, da es dort noch immer den gesamten Tag geregnet hat.

Die Reisezeit eignet sich aber auch deshalb so gut, weil eben noch nicht so viele Touristen im Land sind. Dadurch sind die Unterkünfte (noch) günstiger und die Strände oft schön leer.

Hotels, Hostels, Airbnb & Co

Unterkünfte

Auf meiner Rundreise habe ich in unterschiedlichen Unterkünften übernachtet.

Da die Reise bereits 2011 stattfand und so schon einige Jahre zurückliegt, empfehle ich Euch hier nicht die konkreten Hotels und Unterkünfte, sondern gebe nur ein paar Tipps, welche Möglichkeiten es gibt und worauf ihr achten könnt oder solltet.

Es ist wie immer abhängig von Eurem Budget und Euren Vorlieben.

  1. Ein Backpacker Hostel in der bekannten Khao San Road ist genau das Richtige, wenn ihr die verrücktesten Partys direkt vor der Haustür haben und nicht lang anreisen wollt. Es ist aber eine Katastrophe, wenn ihr einen entspannten Sightseeing-Trip in der Thailändischen Hauptstadt machen wollt.
  2. Wenn ihr es also lieber etwas ruhiger möchtet, gibt es ein Kleines, feines Hotel in Bangkok mit dem Namen „De Moc“.
    Nicht das aufregendste Hotel, das ihr in Bangkok findet. Aber ein sauberes, gutes und recht ruhiges Hotel für relativ wenig Geld.
  3. Wer etwas mehr Budget mitbringt und mehr Excitement sucht, ist im Lebua at State Tower-Hotel genau richtig aufgehoben.
    Es befindet sich im Zentrum der Metropole und die Mega-Skybar auf dem Dach kennt man aus dem Film „Hangover 2“.
  4. Über das gesamte Land verteilt findet ihr für jedes Budget kleine einfache Beach-Bungalows, Mittelklasse Ferienanlagen und Luxus-Resorts.
  5. In Krabi habe ich in einer hübschen Ferienanlage mit Pool-Bar nah am Meer übernachtet.
  6. Auf der Insel Ko Nang Yuan habe ich mich für das Montalay Beach Resort direkt am Strand entschieden.
How to get Around?

Anreise + Verkehrsmittel

Busse, Bootsfahrten, Tuk Tuks und Inlandsflüge

Busreisen

Für Traveller großflächig angelegtes Buslinien-Netz.
Die Hotels bringen einen meist zu den Bus-Terminals. Hier wartet man dann mit einer Reihe von Gleichgesinnten auf den nächsten Bus. Die Situation kann hier manachmal etwas unübersichtlich sein, welcher Bus der richtige ist oder wann er kommt.

Da die meisten Touristen kein Thai sprechen und die Busfahrer kein Englisch, bekommt man als Reisender einen Aufkleber auf das T-Shirt geklebt, damit man in den richtigen Bus eingesammelt werden kann.

Es gibt auch die „normalen“ Busse mit denen meist die Einheimischen fahren. Hier findet man weniger Touristen und Backpacker.
Auch der Service mit den Aufklebern wird nicht angeboten.
Hier muss man selbst sehr wachsam sein, damit man sein Ziel und die richtige Haltestelle nicht verpasst.

Taxis

Die Taxis sind in Bangkok und auf den Inseln recht günstig.

Aufpassen muss man immer, dass das Taxometer eingeschaltet ist.

Tuk Tuks

Das beliebteste Fortbewegungsmittel ist in Thailand natürlich das Tuk Tuk.
Mit ihm düst ihr nicht nur in Bangkok durch den hektischen Verkehr.

Auch auf den Inseln ist es ein gern gewähltes Verkehrsmittel mit Fahrer.
In Verruf geraten sie allerdings manchmal, da vor allem auf Phuket einige Betrüger und Kriminelle versucht haben die Passagiere abzuzocken und auf halber Strecke den Preis nach oben korrigiert haben.

Es gibt da ein paar unschöne Geschichten, so dass ihr immer aktuelle Hinweise in der Region, der Reiseführer vor Ort oder von anderen Reisenden einholen solltet, damit die Reise kein ungewolltes und schlechtes Ende nimmt.

Bootstouren

Ob in Bangkok auf den Floating Markets oder beim Inselhopping.
Bootstouren sollten auf Eurer Liste immer ganz oben stehen.

Das geht auf den „fleißenden“ Märkten in Bangkok, wo ihr neben den anderen Marktschiffen hin und her schippert.
Empfehlenswert sind aber auch die Bootstouren von Insel zu Insel.
Bei solchen Tagesausflügen stoppt ihr auch auf dem offenen Wasser, um an den besten Stellen am Riff schnorcheln oder tauchen zu gehen.

Fährfahrten

Lässig sind auch die Fahrten mit den Fähren, um vom Festland zu den Inseln zu kommen.
Manche kleinen Inseln sind auch nur mit dem Boot erreichbar. Irgendwie klar, oder? Sonst wären es ja keine Inseln.
Aber sie sind so klein, dass dort auch keine Flugzeuge landen können.

Und das solltet ihr auch bei Eurem Gepäck berücksichtigen. Denn ihr werdet da manchmal nicht an trockenen Anlegestellen rausgelassen, sondern dürft direkt an einer Bucht im Wasser aussteigen.

Wer hier nicht mit dem Backpack auf dem Rücken anreist, bekommt nicht nur nasse Füsse, sondern auch nasses Gepäck.

Die schönsten und spannendsten Fotos

Fotogalerie

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