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My Arbor Südtirol Wellnesshotel

My Arbor Südtirol: Baumhotel zwischen Wald, Wellness und Genuss

My Arbor Hotel Fassade

Nach mehreren Stunden Auto- oder Bahnfahrt durch Deutschland, Österreich und schließlich Südtirol öffnet sich oberhalb von Brixen endlich der Blick. 
Dichte Wälder, grüne Berghänge und dazwischen ein Gebäude, das fast wirkt, als würde es zwischen den Baumkronen schweben. 

Schon von außen wird klar, dass das My Arbor kein gewöhnliches Wellnesshotel sein möchte. Die gesamte Architektur passt sich dem Wald an und scheint ein Teil von ihm zu werden. Die Zimmer ruhen auf schlanken, dunklen Stützen, die an Baumstämme erinnern, während sich die mit Holz verkleidete Fassade harmonisch in die Landschaft einfügt – und dennoch heraussticht.  
Das Konzept des Baumhotels beginnt nicht erst im Inneren – es prägt bereits die äußere Erscheinung.

Wenig später öffnet sich die Tür zur beeindruckenden Lobby. 
Über mir hängen unzählige Baumstämme. Es scheint, als wären sie direkt durch die Decke gewachsen. 
Davor empfängt eine außergewöhnliche Rezeption aus mächtigen Baumstämmen die Gäste. Nach vorn geben große Glasfronten den Blick auf die Berge frei, während sich Lounge, Kamin, Bar und Terrasse fließend miteinander verbinden.  
Noch bevor ich mein Zimmer gesehen habe, zieht es mich deshalb nach draußen auf die weitläufige Panoramaterrasse.

Einmal tief durchatmen und genießen. 

Um mich herum liegen Wälder, Wiesen und die Südtiroler Bergwelt. Nach der langen Anreise fühlt sich genau dieser Moment an wie die eigentliche Ankunft. Die Zeit bleibt für einen Moment stehen, der Alltag ebenfalls. 

Zwischen Baumarchitektur und Bergpanorama

Das Thema Baum begleitet den Aufenthalt, wohin man auch blickt. 

Mal ganz offensichtlich inszeniert wie in der Lobby, mal deutlich subtiler durch warme Holztöne, natürliche Materialien und liebevoll gestaltete Details. Wie z.B. den Nachttisch am Bett.

Trotz seiner Größe wirkt das Adults Only Hotel dabei nie beliebig. Vielmehr verfolgt es eine klare Idee, die konsequent von der Fassade bis in die Zimmer, Restaurants und Spa-Bereiche hinein fortgeführt wird.

Zimmer und Perfekt designter Willkommensgruß

Auch mein Zimmer greift dieses Konzept auf. Warme Holzelemente schaffen eine angenehme Atmosphäre, das Bett ist sehr bequem – und hinter einer großen Panoramascheibe gibt es noch eine Liegefläche von der man den Ausblick direkt aus dem Zimmer genießen kann. 

Hier erwartet mich auch ein persönlicher und überaus schön gestalteter Willkommensgruß. Ein perfekt designter, farbenfroher Pralinenteller mit überraschenden Zutaten aus der Region, der bereits jetzt schon Lust auf das abendliche Dinner macht. Zu den Highlights auf dem Teller gehört eine Schüttelbrot-Praline. Das wohl bekannteste traditionelle Südtiroler Gebäck wird hier in einer ungewöhnlichen und gerade deshalb so besonders gelungenen Variante serviert.
Mindestens genauso beeindrucken mich die kleinen durchscheinenden Apfelgel-Gel-Tupfer, die je nach Lichteinfall die Farbe des Untergrunds annehmen. Durch den schwarzen Teller schimmern sie in einem edlen Blau. Auf der Pistazienpraline nehmen sie ein hell leuchtendes grün an. Geschmacklich bringt das Apfelgel die sommerliche Frische in Spiel. Und mir gefällt diese filigrane Liebe für Details schon bei dem Design des Begrüßungstellers sehr gut.

Einer meiner Lieblingsplätze des Zimmers liegt in der warmen Jahreszeit draußen. Der außergewöhnlich große Balkon wird schnell zu meinem ganz persönlichen Rückzugsort. Vor mir nur die Natur, dahinter die Berge.

Links geht der Blick über die seichten Hügel Südtirols. Rechts schaut man herunter auf Brixen und dahinter zu den markanten Gipfeln der Dolomiten, während sich rund um das Hotel Wiesen und Wälder ausbreiten.  
Selbst an warmen Sommertagen weht hier oben eine angenehm frische Brise.

Nachts lasse ich gern die Balkontür geöffnet und werde am nächsten Morgen von Sonne und Vogelgezwitscher geweckt.
Frische Bergluft strömt ins Zimmer und für einen Moment bleibe ich einfach liegen, höre den Vögeln zu und genieße diese wohltuende Ruhe und Sommerfrische am Morgen, bevor der Tag überhaupt begonnen hat. 
Eigentlich möchte ich gar nicht aufstehen. Wären da nicht die Aussicht auf das Frühstück auf der Terrasse, den Spa-Bereich und die ein oder andere Bergtour, würde ich wahrscheinlich noch ewig liegen bleiben. Gelegenheit zur Erholung werde ich aber auch später immer wieder bekommen. 

Spa Arboris: Erholungs- und Rückzugsorte, wohin man schaut

Das My Arbor ist nicht nur ein Wellnesshotel, sondern auch Rückzugsort zwischen den Bäumen.

Im weitläufigen Spa-Bereich “Spa Arboris” wechseln sich verschiedene Saunen mit großzügigen Ruheräumen und gemütlichen Liegeflächen im Innen- und Außenbereich ab.

Verschiedene (Whirl-)Pools sorgen für Abkühlung oder angenehme Wärme. 
Der schicke Infinity-Pool an der Sauna dazu noch für ein beeindruckendes Panorama. 
Ihn kann man allerdings nur im “Sauna-Outfit” betreten (d.h. textilfrei).

Große Fenster holen die Natur nach innen (auch ein Vorteil für die kalte Jahreszeit), während sich das Baumdesign mit Holzdecken und natürlichen Materialien auch hier konsequent fortsetzt. Leise Spa-Musik begleitet den Aufenthalt und sorgt dafür, dass schon nach kurzer Zeit ein Gefühl der Entschleunigung einsetzt. 

Noch besser gefällt mir, dass das Hotel seine Gäste nicht einfach sich selbst überlässt.

Während ich entspannt am Pool liege oder nach einem Saunagang auf der Liege ausruhe, erscheint immer wieder ein Servicemitarbeiter mit kleinen Überraschungen. Frisch geschnittene Wassermelone, außergewöhnliche Fruchtjoghurts, hausgemachte Smoothies, frisch gepresste Säfte oder ein erfrischendes Eis am Stiel. Man muss eigentlich gar nicht aufstehen – die Erfrischung kommt ganz entspannt zu einem. 

Genau diese kleinen Gesten machen den Unterschied. Hier ist es leicht einmal loszulassen, abzuschalten und sich einfach einmal umsorgen zu lassen. 

Wer sich nicht nur im Pool oder in den Ruheräumen entspannen möchte, sondern rundum verwöhnen lassen will, kann das Angebot im Spa Arboris noch einmal deutlich erweitern. Verschiedene Signature Treatments werden durch tägliche Aufgüsse, Yoga, Meditationen und Waldbaden ergänzt. Das passt hervorragend zur Philosophie des Hotels, die Wirkung der umliegenden Natur nicht nur sichtbar, sondern auch erlebbar zu machen. 

Angenehmes Klima und Naturspektakel inklusive

Südtirols Klima ist im Sommer alpin-mediterran geprägt, mit viel Sonnenschein und durchschnittlich 300 Sonnentagen im Jahr. Je nach Höhenlage variieren die Temperaturen stark: In den Tälern (wie Brixen, Bozen und Meran) kann es hochsommerlich heiß werden. In den Bergen und höhergelegenen Tälern bleibt es dagegen oft angenehm mild und frisch. Davon profitiert man im Hotel besonders am Morgen und Abend. 

Bei meinem Aufenthalt hatte ich nicht nur großes Glück mit Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen. An einem Abend zog ein Sommergewitter auf und entwickelte sich zu einem beeindruckenden Naturschauspiel.

Von Hotelterrasse und Zimmer-Balkon aus hat man beste Logenplätze bei diesem Naturspektakel und kann beobachten, wie sich dunkle Wolken an den Bergen auftürmen, Blitze über die Gipfel ziehen und immer wieder sind Donner in der Ferne zu hören. Die Kraft der Berge lässt sich selten eindrucksvoller – und dennoch geschützt – erleben.

Zwischen Städtetrips, Bergtour und Dolce far niente

So verlockend „Dolce far niente“ – italienisch für das süße Nichtstun und umsorgt sein – auch ist, Südtirols Bergwelt und die Umgebung des Hotels sind zu verlockend, um die ganze Zeit nur im Spa-Bereich zu Relaxen.

Nur wenige Minuten vom Hotel entfernt beginnt ein schöner Waldweg zur Talstation der Plose-Bahn. Zwischen hohen Bäumen führt der Weg bergauf und bergab, begleitet vom Duft des Waldes und angenehm kühlen Temperaturen. Immer wieder brechen Sonnenstrahlen durch das dichte Blätterdach und lassen Licht und Schatten ständig miteinander spielen. 
Auch für dieses faszinierende Naturschauspiel gibt es in einer anderen Sprache einen eigenen Ausdruck. Im Japanischen sagt man dazu Komorebi.

Nach einer Gondelfahrt warten oben am Berg aussichtsreiche Wanderwege, Almhütten und beeindruckende Panoramablicke über die Dolomiten.

Wer lieber durch historische Altstädte schlendert, erreicht vom Hotel aus ebenso schnell Brixen oder Bozen. Auch weitere bekannte Bergpanoramen und einige der schönsten Bergseen Südtirols sind von hier gut erreichbar und eignen sich hervorragend für einen Tagesausflug.

Das Schönste daran ist, dass man nach jeder Tour schnell wieder ins Baumhaus zur Ruhe und zum Relaxen zurückkehren kann. 

Gerade in den immer heißer werdenden Hochsommern entwickelt das seinen ganz eigenen Reiz. Während viele in Richtung Mittelmeer aufbrechen und dort oft mit großer Hitze rechnen müssen, kann man in Südtirol den heißen Orten immer noch ausweichen.

Morgens am Hotel tief durchatmen, tagsüber die Sommerfrische bei schattigen Bergwanderungen und an kleinen Wasserläufen und Bächen genießen – und am Nachmittag wieder im Pool oder bei einer Massage entspannen.
Für mich ist genau diese Mischung einer der größten Vorzüge des My Arbor. 

Kulinarik mit regionaler Raffinesse 

Auch kulinarisch bleibt das Hotel seiner Philosophie treu.

Beim täglich wechselnden Sieben-Gänge-Menü stehen Südtirol und Norditalien klar im Mittelpunkt. Regionale Produkte werden kreativ interpretiert und überraschen immer wieder mit ungewöhnlichen Kombinationen. Schüttelbrot, Kren oder heimisches Obst begegnen einem dabei ebenso selbstverständlich wie feinste mediterrane Einflüsse.

Selbst bei der Weinbegleitung lohnt es sich, den Empfehlungen des Sommeliers zu folgen – darunter auch ein außergewöhnlicher italienischer Schaumwein, der sich bewusst an der Machart eines Champagners orientiert. 

Besonders gut gefällt mir, dass man die Region nicht nur sieht, sondern tatsächlich schmeckt. Vorausgesetzt, man ergattert einen der begehrten Plätze am Fenster mit Blick auf die Berge.

Dazu kommt ein Frühstück auf der großen Panoramaterrasse, das den Tag kaum schöner beginnen lassen könnte.
Am „Cheat Day“ kann man sich voll und ganz dem Genuss hingeben und auch dem Kalorienzählen einmal Urlaub gönnen.

Dem hübsch designten Restaurant, dem Sieben-Gänge-Menü und den vielen kulinarischen Details wird noch ein eigener Beitrag gewidmet, der hier in Kürze erscheint

Fazit

Das My Arbor ist kein klassisches Berghotel. Es ist ein Rückzugsort zwischen den Bäumen.

Ein spannend designter Ort zum Durchatmen, Abschalten und Kraft tanken. Die außergewöhnliche Baumarchitektur, die großzügigen Zimmer mit ihren weitläufigen Balkonen, der durchdachte Spa-Bereich mit verschiedenen Pools und die vielen kleinen Aufmerksamkeiten schaffen eine Atmosphäre, in der Entschleunigung ganz selbstverständlich geschieht.

Frühstück auf der wunderschönen Dachterrasse und ein 7-Gänge-Dinner am Abend vereinen modern interpretierte Kulinarik mit regionalen Einflüssen und Zutaten.

Gleichzeitig ist dieses Adults Only Hotel ein idealer Ausgangspunkt, um die Dolomiten, Brixen, Bozen oder die beeindruckenden Berglandschaften Südtirols zu entdecken. Und vielleicht ist genau das seine größte Stärke: Nach jedem Ausflug wartet kein gewöhnliches Hotel auf einen, sondern ein ganz persönliches Baumhaus mitten in der Natur.

Kooperation

Transparenz-Hinweis: Pressereise

Der Große Restaurant & Hotel Guide

Meine Berichte über das My Arbor Hotel sind Ergebnis einer Pressereise. Diese Pressereise fand in Kooperation mit dem Großen Restaurant & Hotel Guide statt.