Februar ist für mich die schlimmste Zeit des Jahres.

Ein nicht enden wollender Winter. Kalte, windige Tage. Alles grau in grau. Und der Frühling lässt weiter auf sich warten.

Was würde sich da besser anbieten als auf die „Insel des ewigen Frühlings“ zu reisen?

Und genau das habe ich Anfang des Monats getan. Eine meiner besten Ideen seit Langem.

Denn Teneriffa hat im Februar nicht nur ein sehr angenehmes Klima (und ist somit auch Winterdomizil vieler Rentner), sondern gilt aufgrund seiner Vielseitigkeit auch als kleiner Kontinent.

Auf der größten Insel der Kanaren findet man auch Spaniens höchsten Gipfel.

Der Pico del Teide ist ein ruhender Vulkan und mit 3715 m nicht nur die höchste Erhebung auf Teneriffa, sondern auch der höchste Berg auf spanischem Staatsgebiet.

Der Vulkan hat auf der Insel vor der Küste Westafrikas zwar viele karge, teilweise auch extrem hässliche Stellen hinterlassen. Auf der Busfahrt vom Airport Süd könnte man denken, man würde durch einen nicht enden wollenden Steinbruch fahren.

Im Norden dagegen wächst die Pflanzenpracht ganzjährig. Hier ist Teneriffa unfassbar schön.
So schön, dass sich sogar Humboldt im Jahr 1799 zu der Aussage verleiten ließ, dass er keinen schöneren Ort auf der Welt gesehen hat. Nicht einmal auf seinen Reisen in Südamerika.

In der gleichen Gegend rund um und in Puerto de la Cruz findet man heute noch eine außergewöhnliche Pflanzenwelt, botanische Gärten und schwarz glitzernde Strände mit einer grandiosen Aussicht auf den Atlantik.

Entscheidet man sich für eine Bergtour rauf zum Teide, führt der Weg durch einen großen Wald hindurch. Je höher man kommt, desto weniger Vogelgezwitscher hört man und auch die Bäume werden weniger.
Über 2500 Metern ist für Pflanzen und Tiere fast kein Leben mehr möglich. Und dieses lebensfeindliche Gelände nahe am Krater gleicht einer Mondlandschaft.

Spektakuläre Fahrstrecken und Aussichten bietet Teneriffa vor allem auch im Teno-Gebirge.
Ein Highlight hier ist der Sonnenuntergang über dem kleinen Ort Masca und der Schlucht, die bis zum Meer führt.

Ein Ausflug in die Hauptstadt Santa Cruz bietet den Besuchern fern von den Touristenströmen einen Einblick in das Leben der Tinerfeños.
Hier findet man ein paar schöne Parks, sowie historische und moderne Architektur.

Gleich am Wasser und alles überragend steht hier seit 2011 das Auditorium de Teneriffe.
Für diese beeindruckende Konstruktion ist einmal mehr Stararchitekt Santiago Calatrava verantwortlich, der auch schon in Valencia die „Ciudad de las Ciences y Artes“ und in New York die neue U-Bahnstation „Oculus“ am Ground Zero entworfen hat.

Ein weiteres Highlight wartet in dem kleinen Ort Icod de los Vinos.
Hier steht der „Drago Milenario“. Ein Drachenbaum, der laut Wissenschaftlern mindestens 400 bis 500 Jahre alt sein soll, von den Bewohnern des Ortes aber liebevoll tausendjähriger Drachenbaum (eben „Drago Milenario“) genannt wird.

 

Der Februar eignet sich auch besonders für Karnevalsfreunde.
In Santa Cruz de Teneriffa findet jährlich der zweitgrößte Straßenkarneval nach Rio de Janeiro statt.
Das riesige Kostüm der Reina Carnaval, der Karnevalskönigin, ist sogar bedeutend größer als das ihrer Pendants in Brasilien.

 

Von Deutschland (meinem Ursprungsort) ist Teneriffa in circa vier Stunden Flugzeit erreichbar.

Das Klima ist angenehm warm, aber nicht zu heiß. Der Himmel grüßt meist in einem unvergleichlichen Blau.

Und das alles macht die vielseitige Vulkaninsel zu einem ausgezeichneten Ziel, um nicht zu weit reisen zu müssen, um in der kalten Jahreszeit ein wenig Abwechslung vom Winter zu bekommen und Sonne zu tanken.

Meine Unterkunft

Atlantic Mirage Suites & Spa – Adults only

Für meine Reise nach Teneriffa habe ich mir für das „Atlantic Mirage Suites & Spa“ entschieden.
Bei meiner Planung haben mich vor allem die Dachterrasse, die kürzliche Komplettsanierung und der Meerblick aus jedem Zimmer überzeugt.
Und meine Erwartungen wurden im Atlantic Mirage Suites & Spa nicht enttäuscht.
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