Das PURS Hotel Andernach zwischen Mosel und Rhein, Koblenz und Köln, dörflicher Beschaulichkeit und urbanem Fine Dining entführt die Gäste in eine fernöstlich inspirierte Oase zwischen Wabi Sabi und Yin und Yang.
Es ist ein beschaulicher Rückzugsort mit modernem Sterne-Restaurant mit „New Nordic-Japanese Cuisine“ von Peter Fridén und einzigartiger Einrichtung von Interior-Ikone Axel Vervoordt.
Einzigartiges Interior Design von Axel Vervoordt im PURS in Andernach

Einzigartige Einrichtung ist im PURS ausnahmsweise nicht nur eine abgedroschene Floskel.
Es gibt weltweit tatsächlich kein weiteres Hotel, das von Axel Vervoordt gestaltet wurde.
Im japanischen Wabi Sabi-Stil sind Aufenthaltsräume, Zimmer, Restaurant und die Bar designt.
Überall umgeben die Gäste ein warmes Ambiente und eine ganz besondere Ästhetik, die durch die persönliche Atmosphäre, die Aufmerksamkeit des Personals und durch das fantastische Dinner abgerundet werden.
Das PURS in Andernach ist einer dieser Orte, die es einem leicht machen, Abzuschalten und in eine andere Welt einzutauchen.
Sternerestaurant im Hotel
Fine Dining Restaurant in Andernach am Rhein
PURS Restaurant mit New Nordic-Japanese Cuisine von Peter Fridén

Nicht nur das Interior des Hotels ist herausragend. Auch das Restaurant begeistert mit japanischem Design und außergewöhnlicher Sterneküche. Hier geht’s direkt zum Fine-Dining Restaurant mit New Nordic-Japanese Cuisine von Peter Fridén.
→ Restaurant: Peter Fridéns New Nordic-Japanese Cuisine im PURS
Pures Vergnügen in einer Interior-Oase mit New Nordic Japanese Cuisine zwischen Wabi Sabi und Yin und Yang
Ankommen, Durchatmen und Genießen
Spätestens beim Betreten des sonnigen Innenhofs durch einen der hübschen Rundbögen lässt man den hektischen Alltag der Großstadt hinter sich und befindet sich sofort in einer stilvollen Ruhe-Oase mit einzigartigem Interior und kulinarischen Delights einer New Nordic-Japanese Cuisine von Peter Fridén.


Die kleinen Gassen rund um das Hotel verbreiten dörflichen Charme und im ruhigen Innenhof hört man die Blätter im Wind wehen und ein paar Glocken leise läuten.
An der alten französischen Apotheke wird man sehr persönlich und sympathisch von der guten Rita empfangen, die kurz darauf den ersten Snack und einen außergewöhnlichen Welcome-Drink serviert.
Standesgemäß und passend kommt der Snack mit japanischen Einflüssen aus dem Restaurant.
Es startet mit einem Shiso Drink, frischen, kräuterigen und beerigen Noten von Mandarine und Pflaume.


Als kleiner Welcome-Snack wird ein Tapioka-Cracker mit Yuzu-Mayonnaise und eine Gurken-Dashi mit Dillöl gereicht. Besonders das Gurken-Dill-Dashi ist an diesem Sommertag super erfrischend.
Ein schöner Start und Vorgeschmack auf den weiteren Aufenthalt.
Japanisch-nordische Hotel- und Restaurant-Oase in Andernach
Dazu fällt die typische Vervoordt-Ästhetik direkt ins Auge. Im Aufenthaltsraum ist man umgeben von großflächigen Sofas, japanischer Kunst und Stuck an den Decken.
Hier kann man nach der Ankunft noch ein wenig relaxen und schon einen ersten Blick in das direkt daneben liegende, offene Restaurant und das „Weinregal“ werfen.




Mit etwas Glück sieht man hier auch schon Peter Friedén und sein Team bei der Vorbereitung für den Abend.
Die Location ist so schön, wie auf den Fotos. Alles wirkt an diesem sommerlichen Freitagmittag herrlich ruhig, das warme Holz und die gemütlichen Sofas schaffen ein angenehm relaxtes Ambiente.


Daneben gibt es eine Bibliothek mit Büchern u.a. von Sadaharu Horio (Mitglied der Gutai-Künstler-Gruppe) und natürlich auch vom hauseigenen Interior-Designer Axel Vervoordt.
Danach geht es aufs Zimmer.
Zimmer im PURS

Mein Zimmer befindet sich in der neuen Kanzlei im zweiten Stock.
Es beeindruckt durch eine dezente, sehr reduzierte Einrichtung in hellen Erdtönen, mit alten Holzmöbeln und natürlichen Materialien im Wabi Sabi-Stil.
Über das sehr große, bequeme Bett freue ich mich ganz besonders nach meinem ausgiebigen Dinner später am Abend.




Das Bad ist in dezenten Farben sehr minimalistisch eingerichtet.
Auch im Zimmer wartet jetzt schon eine weitere kleine Aufmerksamkeit auf mich: Frisches, saisonales Obst, ein Küchlein und eine Flasche Wasser.


Aus dem Zimmer habe ich einen schönen Blick in den ruhigen Innenhof und genieße das leise, beruhigende Glockenläuten (das man nur bei geöffneten Fenstern hört).
Weltweit einzigartig:
Das PURS Hotel ist das einzige Hotel mit Axel Vervoordts Wabi Sabi Interiors
Der belgische Designer und Antiquar Axel Vervoordt gilt als einer der bedeutendsten Innenarchitekten unserer Zeit und stattet normalerweise keine Hotels aus. „Zu unpersönlich!“, wie er sagt.

Zwei einzige Ausnahmen hat er weltweit im Bayerischen Hof in München bei der „Penthouse Garden Suite“ und einem Teil im Greenwich Hotel in New York gemacht. Beim Greenwich Hotel in New York war es auch nur ein kleiner Freundschaftsdienst für einen guten, alten Freund. Für keinen geringeren als Robert de Niro.
Und Freunde wie der Hollywoodstar sind auch üblicherweise Vervoordts Kunden.
Dazu gehören z.B. andere Weltstars wie Yves Saint Laurent, Valentino, Ralph Lauren und Sting.
Dass er nun ausgerechnet ein kleines Hotel im beschaulichen Andernach am Rhein eingerichtet hat, liegt zum einen an der Beharrlichkeit des Inhabers Rolf Doetsch. Und an der Gebäude-Struktur in der Vervoordt nach einigem Zögern durchaus Potential gesehen hat, seine Ideen umzusetzen.
Etwas naiv, wie er selbst sagt, hatte Doetsch bei Axel Vervoordt damals spontan angerufen nachdem er einen Bericht über das Greenwich Hotel in New York gelesen hatte.
Die Absage folgte jedoch prompt.
Doetsch aber ließ nicht locker und überzeugte Vervoordts Chefdesigner Erik van der Pas dann doch mit dem 350 Jahre alten Gebäude, einer historischen Bischofskanzlei.
In den denkmalgeschützten Mauern der alten Kanzlei von 1677 sah Vervoordt und sein Team so viel Potential für ihr Wabi Sabi-Konzept, um tatsächlich eine Ausnahme zu machen.
So wurde das Haus nach unterschiedlichen Nutzungen 2018 einer aufwendigen Restaurierung unterzogen und vollständig neu gestaltet.
Das PURS gehört zu nur wenigen Relais & Châteaux Hotels in Deutschland.


Das Hotel ist nun auch alles andere als unpersönlich geworden. Die Kombination aus warmen Farbtönen, alten Holzmöbeln und japanischer Kunst, erzeugen einen Wohlfühlort, der mehr an ein Zuhause als an ein Hotel erinnert. So, wie es die Philosophie des Wabi Sabi auch impliziert:
Überall erkennt man die Schönheit des Unvollkommenen, Vergänglichen und Unvollständigen.
Wabi Sabi steht genauso für den Plan in Würde zu altern. Der Alterungsprozess der verwendeten Gegenstände und Möbel soll geehrt werden. In die Jahre gekommene Dinge sollen lebendig bleiben.
Es wird nicht poliert und bereits gebrauchtes und altes Holz wird hier verarbeitet und wieder verwendet.
„Perfekt unperfekt“ ist das Motto, das Wabi Sabi vermutlich am besten zusammenfasst und einem auch im PRS immer wieder begegnet.
Auch beim Hotel-Personal wird das Alter geehrt und hochgeschätzt.
Empfangsdame Rita wurde mir vorab (per E-Mail) bereits nett, respekt- und achtungsvoll als Andernacher „Urgestein“ vorgestellt, die sich bestens im Hotel und der Stadt auskennt und die für die Gäste auch eine erkenntnisreiche Tour anbietet.
Als sie davon erfuhr, als „Urgestein“ bezeichnet zu werden, fühlte sie zwar nicht gerade geschmeichelt, nahm es aber mit Humor und sagte mir, dass sie im Team schon viel darüber gelacht haben.
Allein wunderte sie sich schmunzelnd, warum sie nicht gleich als Dinosaurier bezeichnet wurde?
Das wäre natürlich weder angemessen noch respektvoll gewesen. Und ein ausgestorbenes Reptil hätte auch wenig zum Wabi Sabi-Stil des Hotels gepasst.


Ganz im Gegenteil ist es hier ein sehr netter, lebhafter, persönlicher und freundlicher Empfang.
Wer sich die spannende Tour durchs Hotel mit der guten Rita entscheidet, erfährt dazu noch so manches Detail über die alte und neue Kanzlei und den Ort Andernach, das einem sonst verborgen bleiben würde.
Hier werden einige Insights über den Weinkeller, die japanische Kunst der Gutai-Gruppe und auch der Düsseldorfer ZERO-Gruppe, die im Hotel an den Wänden hängt, erläutert.
Besonders spannend: Ein Tisch in der Bar stammt aus einem New Yorker Jazz-Club der 1920er Jahre während der Zeit der Prohibition. Tatsächlich diente er dort damals als Fußboden.
Und der Fantasie sind nun im PURS bei einem Glas Wein, Sake oder Cocktail keine Grenzen gesetzt, was sich dort vor gut 100 Jahren darauf abgespielt haben könnte.
Neben dem gedanklichen Abtauchen, fehlt zum echten Abtauchen eigentlich nur noch ein passendes Onsen-Bad.
Und auch dieses ist schon in Planung und soll ein weiterer Baustein und Relaxort im PURS für Japan-Feeling mitten in Andernach sorgen.
Sterneküche
Fine Dining Restaurant in Andernach am Rhein
Peter Fridéns New Nordic-Japanese Cuisine im PURS Hotel


Nicht nur das Interior des Hotels ist herausragend. Auch das Restaurant begeistert mit japanischem Design und außergewöhnlicher Sterneküche. Hier geht’s direkt zum Fine-Dining Restaurant.
Reiseguide
Reise-Tipps
Reise-Guide Andernach am Rhein
Andernach war Grenzpunkt des Römischen Reichs und ist eine der ältesten Städte Deutschlands.

Man kann hier einen gemütlichen Spaziergang durch die historische Altstadt oder am Rhein entlang machen. Es gibt ein paar nette Sehenswürdigkeiten wie die kurfürstliche Burgruine mit Schlossgarten, die „Essbare Stadt“, das Bollwerk, den Runden Turm und sogar der höchste Kaltwassergeysir der Welt befindet sich in Andernach.
Kooperation
Transparenz-Hinweis: Pressereise
Der Große Restaurant & Hotel Guide
Meine Berichte über das PURS in Andernach sind Ergebnis einer Pressereise. Diese Pressereise fand in Kooperation mit dem Großen Restaurant & Hotel Guide statt.
Meine Berichte sind dort zuerst erschienen:
→ Zum Hotel-Bericht beim Großen Restaurant & Hotel Guide
→ Zum Restaurant-Bericht beim Großen Restaurant & Hotel Guide